Empört euch!

Solidarisiert euch!

Engagiert euch!     

(Stéphane Hessel)

 

Appell an Simonetta Sommaruga (Januar 2014)

Wir bitten die Bundesrätin, die Visaerleichterung für syrische Flüchtlinge wieder aufzunehmen und das Kontingent von 500 Flüchtlingen auf 5000 zu erhöhen

Von September bis November 2013 war es für syrische Flüchtlinge möglich, auf der Schweizer Botschaft in der Türkei ein Gesuch für ein erleichtertes Einreisevisa in die Schweiz zu stellen, sofern sie Familienangehörige in der Schweiz hatten. Ende November wurde dieses kleine Fenster der Hoffnung bereits wieder zugemacht.
Das Solinetz Zürich hat deshalb einen Appell verfasst und der Bundesrätin Simonetta Sommaruga geschickt. Mehr als 50 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Kirche haben den Brief unterzeichnet.

Brief online lesen

Medienmitteilung

Die Antwort (April 2014) - wir sind enttäuscht!

Anfangs April erreichte uns endlich die Antwort von Frau Sommaruga und ihrem Departement. Wir sind sehr enttäuscht, dass sie auf keine unserer Forderungen eingeht. Weder wolle man das Kontingent für syrische Flüchtlinge erhöhen, noch die Visaerleichterungen für Familienangehörige wieder einführen. Es kann doch nicht sein, dass die reiche Schweiz nicht mehr tun kann für die Opfer des Krieges in Syrien und dass es nicht möglich ist, mehr Menschenleben zu retten! Es darf nicht sein, dass sich der Bundesrat in Sachen Migrationspolitik von Rechtsaussen vor sich hertreiben lässt. Es kann nicht sein, dass er seine Flüchtlingspolitik von der radikalen Rechten diktieren lässt. Um unserer Empörung Ausdruck zu verleihen, werden wir deshalb wieder an die Öffentlichkeit gehen.

Lesen Sie hier die Antwort von Frau Sommaruga

 

 

Vorstandssitzung

Die nächste Vorstandssitzung findet am ... 2014 um ... Uhr im kleinen Saal (1. Stock) an der Stauffacherstrasse 8, 8004 Zürich (Kirchgemeinde Zürich-Aussersihl), statt.

 

Das Solidaritätsnetz Zürich (kurz Solinetz) wurde im September 2009 gegründet. Damals taten sich Einzelpersonen, Flüchtlinge, Kirchgemeinden und Basisorganisationen zusammen, um sich gegen die immer unmenschlichere und restriktivere Asyl- und Ausländerpolitik einzusetzen. Seither organisiert der Verein zahlreiche Projekte, die Flüchtlingen und Sans-Papiers im Alltag helfen. Wichtig ist dabei, dass nicht nur für die betroffenen Menschen, sondern mit ihnen zusammen Projekte entwickelt und durchgeführt werden. Das Solinetz sensibilisiert die Bevölkerung und setzt sich auch dafür ein, dass mehr Kontakte zwischen Einheimischen und Zugezogenen entstehen und Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile abgebaut werden. Die Projekte, von denen etwa 300 Asylsuchende, Flüchtlinge und NothilfeempfängerInnen profitieren, wären ohne die grossartige Mitarbeit von Freiwilligen und Kirchgemeinden nicht realisierbar.

 

Möchten Sie aktiv werden?

 

Aktion Öffentliche Deutschkurse - Nein zur Asylgesetzrevision am 9. Juni 2013 - Infos

 

Sensibilisierungsaktion "Festung Europa" und Asylgesetzverschärfungen - Infos

 

 

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