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		<title>Blog</title>
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			<title>Sternschnuppe</title>
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			<description>&lt;p&gt;Sternschnuppe&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An einem Samstag im Winter besuchte ich eine junge Frau aus Bhutan im Ausschaffungsgefängnis. Ihr Mann sass in einem anderen Kanton ebenfalls im Gefängnis. Alle zwei Wochen, erzählte mir die Frau, dürfe sie eine Stunde lang mit ihm telefonieren. Das gemeinsame Kind hatten sie im Land, in dem sie früher wohnten, bei ihrer Mutter zurückgelassen. Die Frau wirkte sehr jung, sehr fragil und sehr unglücklich. Zwar lächelte sie immer, aber das war unschwer als Höflichkeit zu erkennen und nicht mit Fröhlichkeit zu verwechseln. Ständig bohrte sie ihre Fingernägel in die Handflächen. Als ich mich verabschiedete, hatte ich ihr versprochen, mich nach einer Brille für sie zu erkundigen und ein Wörterbuch zu beschaffen, für eine der vielen Sprachen, die sie spricht, ins Englische. Tatsächlich wurde ich übers Wochenende wörterbuchmässig fündig. Als ich am Montag im Gefängnis anrief, um eine Augenkontrolle für die Frau anzuregen, teilte mir die zuständige Beamtin freundlich mit, die Frau sei nicht mehr bei ihnen. Komme auch nicht wieder.&lt;br /&gt;Wie eine Sternschnuppe war sie in meine Atmosphäre eingetreten und auch gleich wieder verschwunden. Ihr Name bedeutet in ihrer Sprache Licht.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:26:00 +0100</pubDate>
			
			
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			<title>Märchen</title>
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			<description>&lt;p&gt;Märchen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Frau und ein Mann aus Afrika wollten nach Canada. Ihr Weg führte über Italien und die Schweiz, wo sie aufgehalten und ins Gefängnis gebracht wurden. Während diesem Aufenthalt arbeiteten die Schweizer Behörden an der Rückschaffung des Paares nach Italien – Schengen-Dublin oblige. Das heisst, so hätte es sein sollen. Den Schweizer Behörden unterliefen nämlich Fehler und Verwechslungen, so dass unterging, dass es sich bei den beiden um ein Ehepaar handelte. Auch dass es sich beim Mann um den Vater des Kindes handelte, mit dem die Frau schwanger war, wurde nicht richtig aktenkundig.&lt;br /&gt;Dann kam der Tag, an dem der Frau ihr Ausreisedatum mitgeteilt wurde. Sie sollte die Schweiz hochschwanger verlassen, und zwar allein. Sie sträubte sich nicht grundsätzlich gegen die Ausreise, wollte diese jedoch nur zusammen mit ihrem Mann antreten.&lt;br /&gt;Zahlreiche Telefonate verschiedener Stellen konnten keine Umbuchung der Reise bewirken. Obwohl die Behörden ihr Versehen einsahen. Obwohl jemand für die Kosten der Umbuchung aufgekommen wäre. Obwohl hier ein Paar freiwillig ausgereist wäre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen hat die Frau die Ausreise verweigert. Der Mann wartet immer noch auf einen Ausreisetermin. Und wenn sie nicht…&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 13:15:00 +0100</pubDate>
			
			
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			<title>Ab jetzt - Blog!</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/ab-jetzt-blog/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Öffentlichkeit!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab jetzt soll an dieser Stelle in unregelmässiger Folge ein Text erscheinen. Ich freue mich sehr und danke herzlich für die Einführung ins Handling. Möge sie sich als nachhaltig erweisen!&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 15:24:00 +0100</pubDate>
			
			
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			<title>Demo_26.6.10 Gegen Ausgrenzung + gegen Rassismus</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/demo-26-6-10-gegen-ausgrenzung-gegen-rassismus/</link>
			<description>&lt;p&gt;Freiheit Gleichheit Würde&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4. gesamtschweizerische Grossdemo Samstag 26. Juni 2010, 14:30, Waisenhausplatz Bern&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ohneuns.ch/&quot;&gt;http://www.ohneuns.ch/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit Jahren wird die Schweiz vergiftet durch reaktionäre Kampagnen. Unter dem Vorwand, «Missbrauch» zu verhindern, hebeln sie grundlegende Rechte aus. So hat die «Bekämpfung des Asylmissbrauchs» dazu geführt, dass immer mehr Asylsuchende illegalisiert werden und unter dem menschenunwürdigen Nothilfesystem leben müssen. Die «Bekämpfung des Sozialmissbrauchs» lässt derzeit einen absurden Kontrollapparat von Sozialdetektiven entstehen, der Arme und Behinderte unter Betrugsverdacht stellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Finanzkrise wird auf dem Buckel der Arbeitslosen ausgetragen. Bürgerliche Politiker treiben den Sozialabbau unerbittlich voran. Dies fällt ihnen umso leichter, als zuerst und am stärksten noch immer die MigrantInnen von der Arbeitslosigkeit betroffen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Ausgrenzung sind salonfähig geworden in der Schweiz. Auch wenn die millionenschweren Kampagnen von SVP und Co. oft nicht zu Mehrheiten an der Urne führen, haben sie dennoch Erfolg: Unter dem Vorwand, die Ängste in der Bevölkerung aufzugreifen, passen sich der Bundesrat und die Parlamentsmehrheit vorauseilend allen Forderungen an. Dem Misstrauen und Sündenbockpolitik setzen wir den solidarischen Kampf entgegen für politische und soziale Grundrechte für alle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir finden uns nicht damit ab, dass Ausgrenzung normal wird. Den zunehmenden Rassismus in unseren Gesetzen und im Alltag akzeptieren wir nicht. Wir fordern: Solidarität, gleiche Rechte und Mitbestimmung für alle, statt Zwangsintegration. Demokratie kann es ohne Grundrechte nicht geben. Sie sind Fundament einer offenen Gesellschaft mit Zukunft. Sie gelten für alle. Oder gar nicht. Darum stehen wir ein für Freiheit. Gleichheit. Würde. Für mich und dich.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:37:11 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Vollversammlung</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/vollversammlung/</link>
			<description>&lt;p&gt;Liebe Mitglieder des Solidaritätsnetzes Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 24. Februar haben wir euch per Mail das Datum der nächsten Vollversammlung mitgeteilt. Wir müssen den Termin vom 21. April verschieben - und zwar neu auf Mittwoch, den 19. Mai um 19.30 Uhr. Danke fürs Streichen und Neueintragen in eurer Agenda.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der letzten Vollversammlung haben wir angedeutet, dass wir die Aufgaben in der Koordinationsgruppe des Solinetzes neu verteilen werden. Ueli Wildberger hat die Leitung der Gruppe an mich, Petra Wälti, übergeben. Die Zusammensetzung der Gruppe ist gleich geblieben, Ueli Wildberger bleibt weiterhin dabei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die siebenköpfige Koordinationsgruppe kann nach wie vor beim weiteren Aufbau des Solinetzes Unterstützung gebrauchen. Neue Leute sind herzlich willkommen. Bitte meldet euch unter &lt;a href=&quot;mailto:info@solinetz.ch&quot;&gt;info@solinetz.ch&lt;/a&gt; oder telefonisch unter 076 567 76 11.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aktuell sucht die Autonome Schule neue Räume - deswegen nochmals die Bitte: Wer von leerstehenden Hallen, Häusern etc. weiss, bitte meldet euch. Es zeichnet sich für den Übergang eine Lösung in der Roten Fabrik ab, so dass der Schulbetrieb nach den Ferien am 12. April (hoffentlich) wieder aufgenommen werden kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und nicht zuletzt: Das Solinetz will Menschen vernetzen, die sich für eine menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik einsetzen. Das Netz soll wachsen, die Bewegung braucht mehr Leute in Zürich. Unter &lt;a href=&quot;http://www.solinetz-zh.ch/&quot;&gt;www.solinetz-zh.ch&lt;/a&gt; können sich Interessierte als Mitglieder einfach anmelden. Helft mit, Mitglieder zu gewinnen, damit wir gemeinsam gegen die immer inhumanere Praxis gegenüber Flüchtlingen, Sans-Papiers und&lt;br /&gt;Migranten vorgehen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit herzlichen Grüssen fürs Solinetz&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Petra Wälti&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 18:52:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Podiumsveranstaltung zur Zukunft der Migrationspolitik</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/podiumsveranstaltung-zur-zukunft-der-migrationspolitik/</link>
			<description>&lt;p&gt;Liebe Mitglieder und Interessierte des Solinetzes Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 14. Mai, 19 Uhr, in der offenen Kirche St.Jakob (am&lt;br /&gt;Stauffacherplatz), organisiert das Solinetz Zürich&lt;br /&gt;eine Podiumsveranstaltung zur Zukunft der&lt;br /&gt;Migrationspolitik. Der Horizont soll über die tagesaktuelle Politik&lt;br /&gt;hinausgehen und abstecken, wo wir in fünfzig Jahren&lt;br /&gt;sein könnten und wie wir dahin gelangen könnten. Wir haben&lt;br /&gt;namhafte ReferentInnen gewinnen können für den Anlass:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doris Fiala, FDP-Nationalrätin ZH, Europarätin, Mitglied&lt;br /&gt;der Europarats-Kommission Migration, Flüchtlingswesen,&lt;br /&gt;Bevölkerung;&lt;br /&gt;Philipp Müller, Migrationsexperte der FDP,&lt;br /&gt;Nationalrat AG;&lt;br /&gt;Daniel Vischer, Nationalrat der Grünen ZH;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Christin Achermann, Ass.-Professorin, Ethnologin,&lt;br /&gt;forscht am centre de droit des migrations in Neuchâtel;&lt;br /&gt;Martino Mona, Ass.-Professor für Strafrecht und&lt;br /&gt;Rechtsphilosophie in Bern, der ein Buch über das Recht auf Immigration&lt;br /&gt;geschrieben hat&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Moderation: Dorothee Vögeli,&lt;br /&gt;Redaktorin NZZ.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerne laden wir Sie ein, sich am 14. Mai selber ein Bild zu machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir freuen uns auf Ihr&lt;br /&gt;Interesse und grüssen Sie&lt;br /&gt;freundlich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für das Solinetz&lt;br /&gt;Séverine Vitali und Stefan Schlegel&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 11:46:00 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Demonstration "Gemeinsam gegen die Repressions und Ausgrenzungsmaschinerie" vom 20. März</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/demonstration-gemeinsam-gegen-die-repressions-und-ausgrenzungsmaschinerie-vom-20-m-rz/</link>
			<description>&lt;p&gt;Repression und Ausgrenzung gegenüber allem, was vom neoliberalen Mainstream abweicht, wird in der Schweiz immer mehr die Regel. Betroffen sind die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Migrant_innen, Arbeitslose, IV- und Sozialhilfebezüger_innen, Hausbesetzer_innen, autonome Bildungskreise und Selbstbestimmung fordernde Studierende. Gesetzesverschärfungen gegen Flüchtlinge, Polizeigewalt, die Räumung nicht kommerziell orientierter Freiräume, Überwachung und Fichierungen bis hin zu DNA-Entnahmen dienen der Ausgrenzung und Isolierung von Menschen, die Ungerechtigkeit erfahren oder an reellen Alternativen arbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit derartigen Isolationsstrategien wird die Solidarität unter Anders- und Weiterdenkenden systematisch zu verhindern versucht. Gleichzeitig wird durch deren Kriminalisierung von drängenden Problemen abgelenkt. So werden die Ursachen der Wirtschaftskrise von Politik und Medien unter den Tisch gekehrt. Tatsache ist: immer mehr Menschen leben unter dem Existenzminimum, während 3 Prozent (!) der Steuer- pflichtigen in der Schweiz über mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens verfügen. Jugendliche finden keine Lehrstellen, universitäre Bildung wird von Grosskonzernen geformt, in Zürich herrscht Wohnungs- not bei gleichzeitig etlichen Luxusneubauten. Während Konzerne globalisiert werden, werden auf der Bevölkerungsebene Nationalismus und Rassismus geschürt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir demonstrieren heute, weil wir uns nicht zu «Minderheiten» abstempeln lassen. Wir repräsentieren unterschiedlichste Ideen, Herkünfte und Ziele, aber wehren uns gemeinsam und verstärkt gegen die Isolations- strategien, die wir erfahren. Wir lassen uns nicht marginalisieren: wir befinden uns mitten in der Gesellschaft und thematisieren aktuellste Probleme, die von der offiziellen Politik verschwiegen werden. Wir leben Solidarität und beleben damit eine neue, andere Welt, in der Menschen mehr zählen als Profit. Wir wollen ein menschenwürdiges Leben für alle, ein Bleiberecht für alle, Lehrstellen für Jugendliche (auch Sans-Papiers!) und günstige Wohnungen überall in der Stadt sowie eine offene und kritische Universität.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir laden alle herzlich ein, sich dem (bewilligten) Demonstrationszug anzuschliessen.  Besammlung: 20. März, 14 Uhr, Landesmuseum.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 19:55:00 +0100</pubDate>
			
			
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			<title>Diesen Brief verteilen wir an der ausserordentlichen Session im Nationalrat am 3. März zum Thema "Zuwanderung".</title>
			<link>http://www.solinetz-zh.ch/diesen-brief-verteilen-wir-an-der-ausserordentlichen-session-im-nationalrat-am-3-m-rz-zum-thema-zuwanderung-/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schluss mit der Ausgrenzungspolitik&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sehr geehrte Frau Nationalrätin, sehr geehrter Herr Nationalrat des Kantons Zürich&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Asyl- und Ausländerrecht wurde in den letzten Jahren stetig verschärft. Mit der Einführung des Nichteintretensentscheids NEE auf Asylgesuche und der Nothilfe wurden Extremmassnahmen ergriffen. Mit welchem Erfolg?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darum unser Aufruf: Schluss mit der Ausgrenzungspolitik!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir fordern die Abschaffung des Nichteintretensentscheids und der Nothilfe. Wir fordern ein Recht auf Bildung und Integration für alle, unabhängig vom Status. Wir fordern unbedingte Berücksichtigung der Rechte Minderjähriger, unabhängig von ihrem Status.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solidaritätsnetz Zürich&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:02:30 +0100</pubDate>
			
			
			<guid>http://www.solinetz-zh.ch/diesen-brief-verteilen-wir-an-der-ausserordentlichen-session-im-nationalrat-am-3-m-rz-zum-thema-zuwanderung-/</guid>
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