Ueli Wildberger, Friedensarbeiter

 

Wir sollten niemals vergessen, dass es reiner Zufall ist, wo wir geboren wurden! Und doch bestimmt es unser Schicksal massgeblich... Kämpfen wir hier für eine bessere Ausländer- und Asylpolitik!

Katharina Hermann

 

Ich kann niemanden aus dem Gefängnis holen. Aber ich kann zu den Menschen ins
Gefängnis gehen. Ihnen zuhören und auch von mir erzählen. Vielleicht ab und zu sogar bei
amtlichen Angelegenheiten helfen
.

Séverine Vitali gehört seit November 2010 der Gefängnisgruppe an, welche Menschen
in Ausschaffungshaft besucht. Vorher hat sie sich zwei Jahre in der Koordinationsgruppe
engagiert. Séverine hat viel Glück im Leben und sieht nicht ein, warum sie dieses Glück nur für sich und
ihre Familie behalten soll.

 

Ich möchte einen Beitrag leisten, dass Flüchtlinge ungeachtet ihres Status Möglichkeiten haben, deutsch zu lernen und in einer menschenwürdigen Umgebung leben können. Zudem ist es mir wichtig, vielfältige Begegnungen zwischen Ansässigen und Zugewanderten zu ermöglichen und fremdenfeindlicher Stimmung ein menschliches Miteinander entgegenzusetzen.

Verena Mühlethaler ist Pfarrerin des offenen st. jakobs und Präsidentin des
Vereins zur Unterstützung des Solinetzes.

 

Hannes Lindenmeyer

Saidou Bah

Petra Wälti-Symanzik

Samuel Häberli

 

Wenn ich mich als Teil der Menschheit verstehe, dann muss ich dafür kämpfen, dass alle Menschen dieser Welt die gleichen Rechte und den gleichen Wohlstand haben. Den Anfang zur Veränderung mache ich erstens bei mir selbst und zweitens auf politischer und gesellschaftlicher Ebene, nämlich damit, dass ich Ausbeutung und Ungerechtigkeit verurteile und mich mit anderen solidarisiere. Solidarität macht alle stark!

Alexandra Müller ist seit Oktober 2011 Koordinatorin des Solinetzes, sie leitet das Sekretariat, unterrichtet Deutsch, macht Besuche im NUK und hat den 2. Mittagstisch in der Kirchgemeinde St. Felix und Regula aufgebaut. Sie hat 2010/2011 bei der Asylkampagne von Amnesty International „Die Nothilfe ist eine Sackgasse" mitgearbeitet. Neben den Menschenrechten liegt ihr auch der Umweltschutz am Herzen, aktiv wird sie dabei beim Verein Eaternity (www.eaternity.ch).

 

Es gibt zu viele Flüchtlinge, sagen die Menschen.
Es gibt zu wenig Menschen, sagen die Flüchtlinge.
Ernst Ferstl

Regula Hagmann arbeitet im Sozialdienst von St. Felix und Regula und unterstützt den Mittagstisch mit Hintergrundsarbeit. In den 90-ger Jahren arbeitete sie vor allem mit und für Flüchtlinge aus dem Kosovo, Bosnien- Herzegowina und Somalia.

 

Dass wir in der reichen und sicheren Schweiz geboren wurden, ist nicht unser Verdienst, sondern unser Glück. Es verpflichtet uns zur Solidarität mit den Benachteiligten und zum Teilen mit denjenigen, die aus politischer oder existenzieller Not zu uns kommen.

Gabriela Bregenzer ist seit Mai 2012 verantwortlich für die neue Fachstelle Migration und Integration der reformierten Landeskirche. Mehr zu ihrer Person finden Sie in einem in der Zeitschrift Notabene erschienen Artikel, Seite 6 und 7.

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